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Naturprojekt an der DKSS

Erstmals fällt GENAU-Zusatzgewinn auf Kreis Darmstadt-Dieburg
Naturprojekt der Dr.-Kurt-Schumacher-Schule Reinheim blüht auf
Wiesbaden, 20.03.2017. Natur und Umwelt stehen im Mittelpunkt der neuen
Umweltlotterie GENAU. Diesen Fokus hat auch die Dr.-Kurt-Schumacher-Schule
in Reinheim und bewarb sich für den Zusatzgewinn der Lotterie, um im
schuleigenen Garten einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere anlegen und ihn
pädagogisch nutzen zu können. Am 24. Februar wurde Darmstadt-Dieburg
erstmals als Gewinnerlandkreis in der wöchentlichen Ziehung ermittelt. Die
Wochengewinner wählten nun unter 21 Möglichkeiten im Kreis das Projekt
„Naturgarten“ der Schule für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn
aus.
Schon im vergangenen Schuljahr begannen an der Reinheimer Dr.-Kurt-Schumacher-
Schule die ersten Arbeiten für die Anlage des schuleigenen Gartens. Eine 25 mal 25
Meter große Fläche des Schulgeländes wurde umgegraben und drei
Klassenparzellen mit jeweils sechs Obst- und Gemüsebeeten angelegt. Für weitere
Maßnahmen aber fehlte das Geld. Umso größer war die Freude bei den
projektverantwortlichen Lehrerinnen, Judith Schieck sowie Jutta Körber, und ihren
Schülerinnen und Schülern. Denn nun können dank des Zusatzgewinns der
Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro die Klassen R 9a, R 9b und R 9c den
Schulgarten weiter ausbauen. Zunächst sollen sämtliche Gartengeräte endlich raus
aus dem Putzraum der Schule und in ein eigenes Gerätehaus umziehen, in dem auch
Jacken und Schuhe Platz finden. Neue Holztische und Bänke sollen es möglich
machen, den naturpädagogischen Teil der Gartenarbeit nach draußen verlagern zu
können. Darüber hinaus wird der Gewinn noch in die Anlage einer Kräuterschnecke
und einige klar abgegrenzte Experimentierbeete angelegt. Zwei Frühbeete und zwei
Tomatengewächshäuser runden die Beetplanungen ab. Um die Wasserversorgung
auch in schulfreien Zeiten sicherzustellen, wird an einer Lösung für die
regenwassergespeiste Wasserversorgung gearbeitet. An nahe stehenden Bäumen
sollen außerdem Nistkästen und „Insektenhotels“ aufgehängt werden. Wenn die Mittel
reichen, werden noch zwei bis drei Holzkomposter angeschafft, die die garteneigene
Kompostherstellung sicherstellen. „Wir sind sehr glücklich, dass uns GENAU nun
unseren Gartentraum verwirklichen hilft. Als Erdkundelehrerin möchte ich meinen
Schülern immer die Natur nahebringen, und das gelingt am lebenden Objekt eben am
besten“, freut sich Schieck.
Zum ersten Mal kann der Kreis Darmstadt-Dieburg über Lottoglück für die Umwelt
jubeln. Insgesamt 46 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie
bereits mit 5.000 Euro bedacht.
Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt
auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine
fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden
Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von
mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis
bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen,
außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro
gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.
Kontakt: Dorothee Hoffmann, LOTTO Hessen, Leiterin Unternehmenskommunikation,
Tel. 0611/3612-170, E-Mail: dorothee.hoffmann@lotto-hessen.de
Kontakt Projektverantwortliche: Judith Schieck, Dr.-Kurt-Schumacher-Schule, Reinheim, Email:
jdthschck@aol.com, Tel. 06162/ 9332-14

Die Gartenarbeit kann beginnen

Nachdem wir im Herbst mit allen drei Klassen ( R 8a, R 9b und H8 verschiedene Klassenbeete eingeteilt hatten, konnten wir die Zeit über Winter nutzen, um unseren Gartenzaun vorzubereiten. So malte jeder Schüler über mehrere AL-Stunden eine eigene Zaunlatte mit Buntlack an. Aufgabe war es, dass sich jeder so auf der Zaunlatte verewigte, dass man ihn möglichst wieder erkennen konnte. Als wir endlich alle damit fertig waren, bekamen wir glücklicherweise Hilfe von Herrn Schieck, der uns den Zaun aufbaute und jede Zaunlatte befestigte.
Ab Februar teilten wir uns in Gruppen innerhalb der Klassen ein und zogen in Anzuchtkästen verschiedene Kulturen ( Zucchini, Gurken, Tomaten, ….)  vor, die wir ca. im Mai in den Garten setzen wollen. So mancher Klassenraum sah wir eine kleine Plantage aus.
Ab April begann nur die eigentliche Arbeit an den Beeten, wir befreiten diese von Unkraut und säten verschiedene Kulturen (Pflücksalat, Radieschen, Spinat…), je nachdem was sich die einzelnen Gruppen ausgesucht hatten, in die Beete. Auch konnte jedes Beet mit Erdbeerpflanzen versehen werden, die wir von Herrn Kronfeld geschenkt bekommen hatten.
Unsere Obststräucher versahen wir mit Stöcken und spannten dazwischen Schnüre, damit die Zweige der einzelnen Sträucher daran festgebunden werden können.
Schließlich begannen  wir noch , die Hauptwege  zu befestigen, indem wir ein Unkrautflies auslegten und dann Kies darüber schütteten. So langsam wurde unser Grundstück immer mehr zum Garten und wir sind gespannt, was sich auf jedem Beet noch entwickeln wird…
(J. Körber)