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Buchenwald

Am Dienstag, den 23.05.2017, waren wir in der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar (Thüringen). Wir trafen uns um 6:45 Uhr vor der Schule und es ging pünktlich los. Mit dem Bus sind wir um die 4 Stunden gefahren. Kurz nachdem wir ankamen, kam auch schon Herr Heiligenthal, der uns als erstes grob den Aufbau des Lagers auf einer Tafel erklärte. Anhand dessen hatten wir einen Überblick darüber, wie viele Gebäude das ehemalige Konzentrationslager einmal hatte und welche davon noch übrig geblieben sind. Wir versammelten uns alle in einem Raum, in dessen Mitte stand ein Modell des Lagers. Auch mit dabei war Arek Hersh, ein Überlebender des Holocaust. Er erzählte uns seine Geschichte, wie er mit bereits im Alter von 11 Jahren in das Lager gebracht wurde und seine ganze Familie verlor, bis zu seiner Befreiung nach langem Leiden. Da er noch ein Kind war, musste er in Buchenwald nicht arbeiten, doch genug Essen und Trinken hatte er dennoch nicht. Er führte uns zu dem „kleinen Lager“, dort hatte er während dieser Zeit zusammen mit vielen Kindern gelebt und schreckliches erlitten.
Arek Hersh überlebte Theresienstadt, das Getto von Lodz, Buchenwald und Ausschwitz.
Die vorhandenen Ausstellungen mit Bildern, Informationstexten und Fundstücken ließen einen erst richtig begreifen, wo wir uns gerade befanden, und das genau auf diesem Boden unzählige Häftlinge aus der ganzen Welt verhungert, gefroren, misshandelt und gestorben sind.
Die grausame Geschichte aus der Sicht von einem Zeitzeugen zu hören, ist völlig anders als es im Geschichtsunterricht zu hören oder darüber zu lesen, und ich glaube ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass diese Eindrücke uns zutiefst schockiert haben und uns zum Nachdenken gebracht haben. Diese Exkursion und vor allem die gesammelten Bilder werden wir so schnell nicht vergessen.


Selinay Sofu Klasse H10

Verleihung des Robert Goldmann Stipendiums

Am Dienstag, den 23.05.2017, fand die Fahrt nach Weimar statt. Dort besuchten wir die Gedenkstätte Buchenwald, daraufhin wurde am nächsten Tag die Nachbesprechung des Besuches organisiert. Die Nachbesprechung dauerte ungefähr zwei Stunden. In den zwei Stunden hatten Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, Fragen an Arek Hersh, (ein Überlebender des Holocaust) zu stellen. Die Schüler haben gute, interessante aber auch persönliche Fragen gestellt. Trotz dessen, beantwortete Herr Hersh alle Fragen ehrlich und ohne Probleme. Dass er so offen darüber reden kann, ist sehr zu respektieren, denn nur er weiß wie es wirklich ist, so etwas Grausames zu erleben. Die Schule macht diesen Ausflug seit mehr als 20 Jahren und deswegen fand nach der Besprechung noch die Verleihung des Robert Goldmann Stipendiums statt. Herr Heiligenthal hielt zuerst eine Rede über diese Fahrt und er bedankte sich dafür bei mehreren Leuten, die dafür sorgen, dass dieser Ausflug stattgefunden hat. Herr Arek Hersh hielt danach auch eine Rede über seine Erlebnisse, die für manche auch emotionell wurden. Am Ende bekam die Schule eine Urkunde die persönlich von Arek Hersch übergeben wurde. Herr Cwielong bedankte sich zum Schluss bei jedem, der bei dem Ausflug teilgenommen hat. Die Schule hofft, dass dieser Ausflug noch mehrere Jahre weitergeführt wird und genauso gut klappt wie bisher.

Dragos Ficut Klasse H10