Sie befinden sich hier:  Fächer von A-Z :: Kunst

Was macht die Kunst?


Naturgemäß ist Kunst das schönste aller Fächer, denn schon seit der Steinzeit hat der Mensch das Bedürfnis, sich bildlich auszudrücken.

Das Fach Kunst hat im Schulalltag eine besondere Stellung. Hier wird über längere Zeiträume kreativ, selbstständig und eigenverantwortlich an einer Aufgabe gearbeitet.
Den Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit geboten, sich im gegebenen Rahmen zu entfalten und auszudrücken, auszutauschen, neue Materialien und Techniken auszuprobieren und Kunst für sich zu entdecken.
Wichtige Arbeitsfelder sind Malerei, Grafik, Fotografie, plastisches Gestalten und digitale Medien. Hier wird in besonderer Weise die Orientierung in der Bilderflut unserer Zeit, also Medienkompetenz, gefördert.
Kunst wird an der DKSS in den Jahrgangsstufen 5, 6 (G), 7 und 9 jeweils zweistündig unterrichtet

Birgit Scheiner, Fachsprecherin Kunst (15.11.2013)



Denkanstöße zum Thema Kunst:


„Kunst ist ja ganz schön, macht aber viel Arbeit.“
Karl Valentin
(dt. Komiker, Autor und Filmproduzent)

Die Kunst ist unnütz, aber der Mensch kann auf das Unnütze eben nicht verzichten.‘‘
Eugène Ionesco
(franz.-rum. Autor)

„Die Kunst muss nichts - Die Kunst darf alles.‘‘
Ernst Fischer
(östr. Schriftsteller u. Politiker)

„Jede Art von Kunst ist gut,
außer der, die langweilig ist.“
Voltaire  (Autor der Aufklärung)

„Das Erstaunliche an den modernen Kunstwerken ist,
dass die Künstler wissen, wann sie damit fertig sind.“ Fernandel (franz. Schauspieler und Sänger)

„Kunst ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist´s keine Kunst.“
Johann Nestroy (östr. Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger)


Besuch der "Nolde-Ausstellung" im „Städel“ Frankfurt mit 45 Realschülern

Die Klassen R9a und R9b fuhren mit ihren Klassenlehrerinnen und ihrer Kunstlehrerin Fr.Gavras am 22.5.2014  nach Frankfurt, um im „Städel“ eine Ausstellung über das Schaffenswerk von Emild Nolde zu besuchen.
Im Rahmen zweier Führungen erfuhren die Schüler viel über den Expressionismus und das Leben eines Künstlers in der Weimarer Republik und in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.
Der Besuch der anderen Ausstellungen des Städels stellte die Schüler oft vor die Frage, was denn eigentlich Kunst sei.
Hier eine kurze Beschreibung der Ausstellung (Quelle: Städel Museum):
Noldes Œuvre, das zwar in zahlreichen thematischen Sonderausstellungen vertreten war, wird erstmals seit 25 Jahren in Deutschland in einer Retrospektive gewürdigt. Zu sehen sind rund 140 Arbeiten, darunter Meisterwerke wie Frühling im Zimmer (1904), Das Leben Christi (1911/12) oder Kerzentänzerinnen (1912), aber auch einige bisher nicht außerhalb von Seebüll gezeigte Gemälde und Grafiken des Künstlers. Die Ausstellung ermöglicht auf der Basis neuer Forschungserkenntnisse einen Überblick über die Vielfalt von Noldes Schaffen. Die Werkauswahl reicht von expressionistischen Landschaften über rauschende Berliner Nachtszenen und exotische Südseemotive bis hin zu religiösen Darstellungen. Einer lockeren Chronologie folgend, umfasst die Retrospektive Gemälde, Aquarelle und Druckgrafiken aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Noldes Früh- und Spätwerk, das in vergangenen Ausstellungen oft weniger Beachtung fand, kommt hier besondere Aufmerksamkeit zu.