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Was macht man eigentlich in Ethik?

Leonardo da Vinci  setzt auf eine innere und äußere Ausgewogenheit  des Menschen.  Sein Menschenbild fasste er in folgenden Worten zusammen:

Jeder Teil ist so beschaffen, dass er mit dem Ganzen eine Einheit bildet und sich dadurch von seiner Unvollkommenheit befreien kann.

Ein in diesem Sinne gelingendes Leben und Zusammenleben ist seit jeher das Ziel der Ethik. Doch heute ist es zunehmend schwierig dieses Ideal zu leben: Grenzen, die früher als absolut galten, sind durchbrochen. Die Welt ist aus den Fugen geraten. Die Ungleichgewichte wachsen. Der Weg in die Zukunft ist offener denn je. Das gilt nicht nur für die Menschheit insgesamt, sondern auch für jeden einzelnen.

Wir wollen in unserem Unterricht für diesen Weg zeitgemäßes Orientierungswissen vermitteln und zur Auseinandersetzung  herausfordern durch
–    die Anregung und methodische Anleitung zur ethischen Denk- und Argumentationsweise,
–    die Reflexion zahlreicher Alltagserfahrungen und Grenzsituationen menschlicher Verantwortung,
–    den Einblick in Vorbedingungen Prägungen einer sittlichen Handlung und Handlungsweise.

Im Unterricht erhält Überblickswissen den Vorrang vor Theoriediskussionen, Handlungs- und Praxisorientierung sowie Adressaten- und Gegenwartsbezug bestimmen die Unterrichtsinhalte.

In enger Kooperation mit dem Fachbereich Religion (z. Zt finden Fortbildungen zum Thema „Kompetenzorientiertes Lernen und Lehren“ statt) arbeitet der Fachbereich Ethik daran, SuS Orientierung in den Grundsätzen des Handelns zu ermöglichen und dieses Orientierungswissen zu fördern, zu  festigen und zu erweitern, um die Jugendlichen an eine ethische Urteilsfähigkeit heranzuführen.

Kürzlich traf ich
eine Brille
von Christian Dior
einen Pullover
von Hugo Boss
eine Jacke
von Barbour
und eine Hose
von levis
mit einem Menschen drin

(Christian Wütig)